Der widerspenstige Ast

Manchmal läuft mir ein Stück Holz über den Weg bei dem ich grosses Potential für interessante Löffel sehe.

Der Pflaumenast hier versprach auch so einiges … an Arbeit!
Eigentlich selber Schuld, hätte ich ihn mir genauer angesehen, so wäre er vermutlich direkt auf dem Brennholzhaufen gelandet. Nachdem ich aber schon angefangen hatte, wollte ich nicht mehr zurück, und so rangen der Ast und ich eine gute Weile miteinader.

Zuerst meinte ich noch ganz zuversichtlich allein mit dem Spaltmesser die Arbeit zu bewältigen. Das war schon mal der erste falsche Ansatz. Also nahm ich Holz- und Alukeile zu Hilfe und öffnete so langsam den ersten Spalt. Lasst euch vom Holzklüpfel im Hintergrund nicht täuschen, hier waren Fäustel und Vorschlaghammer gefragt 😀
Auf dem ersten Bild sieht man gut, dass ich mir ein wenig Mühe sparen wollte, ich entfernte die Rinde nicht. Das Entfernen ist allerdings sehr sinnvoll, da man dadurch eine widerspenstige Schicht los wird und ausserdem den Riss besser sieht und so die Keile präziser setzen kann. Na, ich habs dann nachgeholt.

Weiter ging es Stück für Stück. Ohne eine Axt und das Stecheisen hätte ich vermutlich hier aufgegeben. Die Fasern hielten wahnsinnig gut zusammen, sodass ich sie einzeln durchtrennen musste bis dann endlich zwei Teile vor mir lagen.

Die untere Hälfte war etwas zu wuchtig und so entschied ich mich noch etwas mehr Holz weg zu spalten. Dieses Mal ging es einfacher, bis ich unvermutet auf die Fasern eines quer laufenden Astes stiess. Dieser Ast war eigentlich schon die ganze Zeit über sichtbar. Ich wollte nur vermutlich nicht wahr haben, dass das hier besser auf dem Brennholzhaufen aufgehoben wäre.

Nun ja, einmal angefangen will ich wirklich sehen wass alles aus dem Knorren werden kann. Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

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3 Kommentare zu “Der widerspenstige Ast

  1. Jürgen Göbel sagt:

    Ich habe deine seite durch zufall gefunden .Eigentlich war ich auf der suche nach einem „Löffelmesser“.
    Klasse was du da so machst ich spalte auch recht regelmässig Brennholz und da fällt auch immer mal was besonderes an Holz ab .
    Grüsse
    Jürgen

  2. Volker sagt:

    Hallo Frederik,
    ich denke mir da immer: „Langweiliges Holz bearbeiten kann ja jeder“.
    Das andere ist aber interessanter 😉
    Liebe Grüße
    Volker

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