Experimentierfeld Vogelhäuschen: 1. Teil

Der Herbst ist die richtige Zeit Vogelhäuser herzustellen und auf zu hängen. Das Bauen wollte ich mir sparen und diese Vogelhäuser benutzen die meine Kinder vor einigen Jahren in der Schule gebaut hatten. Vor dem Aufhängen sollte die Oberfläche ein wenig aufgefrischt werden. Tja, und seit dem sind einige Wochen in das Land gegangen und die Häuschen hängen noch immer nicht…

Die Idee die Oberfläche auf zu arbeiten kam daher dass ich die Vogeläuschen herunter nehmen musste da die Bäume gefällt werden sollten. Dabei fiel mir auf, dass das Holz mit Flechten und Algen überzogen war. Ideale Grundlagen Hausmittel zur Reinigung aus zu probieren und anschliessend vorhandene Farbproben zu verwenden.

Als erstes mussten die Algen und Flechten weg. Gelesen hatte ich das Waschsoda und warmes Wasser dazu gut geeignet wären. Soda hatte ich keines, aber Kaiser Natron war im Haus. Mit Bürste, Gummihandschuhen und etwas Zeit wurde das Holz wirklich schön sauber.

Nun war auch deutlich zu sehen dass der Baum an dem die Vogeläuschen ehemals hingen in Form von Harz seine Markierung hinterlassen hatte. Eine scharfe Ziehklinge war  das Werkzeug der Wahl um hier bis zum rohen Holz durch zu dringen.

Die Farbproben die ich verwenden wollte waren von Leinölfarben. Als Grundierung sollte rohes Leinöl aufgetragen werden. Glücklicherweise überflog ich noch mal eine Anleitung zum Reinigen von Holz mit Soda und wurde darauf aufmerksam, dass nach der Anwendung eine Neutralisierung mit Haushaltsessig notwendig ist, da sonst die Öle im Leinöl zersetzt werden. Also Essigessenz heraus gesucht, verdünnt und das Holz abgewaschen und dann wieder gewartet bis alles gut getrocknet war.

Dann endlich konnte ich die Vogelhäuschen satt mit rohem Leinöl einstreichen.

Advertisements

4 Kommentare zu “Experimentierfeld Vogelhäuschen: 1. Teil

  1. potomacker sagt:

    I look forward to what species benefit from your efforts. I would to share what I have learned from my own nestingbox trails. Birds care naught about cleaned wood. Lichen and moss needn’t be removed for their approval. It appears that the roof section is a laminate. This material doesn’t do well outdoors. I also notice that these boxes lack drainage holes. I urge you to drill holes to allow for any inevitable water infiltration a means of escape.

    • Frederik sagt:

      I agree that birds don´t care a bit how their housing looks like, but I don’t mind a bit of clean wood and a splash of colour. Besides I think I currently won´t find anything more suitable to test some natural oil paint than these bird houses. Previously a blue tit and a crested tit used them for nesting. I am also curious if the new locations will suit any birds especially after the habitat has changed due to the felling of some trees.
      Yes, the roof wood already is starting to develop splits which originate from the inhibited wood movement, but after 5 years I would have expected worse. The drainage holes are a good idea, what size would you recommend to prevent blocking by nesting material?

      Cheers, Frederik

  2. Simon sagt:

    Aus dem letzten Vogelhaus, das ich geputzt habe, ist mir eine widerliche Horde hungriger Parasiten entgegen gehüpft, seither hab ich keins mehr aufgemacht…

    • Frederik sagt:

      Na, das Saubermachen war auch hier keine all zu grosse Freude. Zum Glück waren aber keine Parasiten drin. Das wär auch mir gegen den Strich gegangen.
      Grüsse, Frederik

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s