Uhrenbau zwischen Spänen 2

Nachdem die Vogelhäuschen fertig sind kann ich wieder an die Uhren gehen.

Wie im vorigen Beitrag genannt, mussten alle alten Zeigerbuchsen ausgerieben und neue Zeigerbuchsen angepasst werden. Auch der rote Sekundenzeiger wurde vorbereitet, indem ich vom kleinen neu gekauften Zeiger die Spitze und das Gegengewicht abzwickte. Im Stiftenkloben gehalten konnten die restlichen Grate vorsichtig beigefeilt werden.

Ich war doch erstaunt wie viel Messingspäne bei so kleinen Teilen zusammen kamen.

Zur Vorbereitung gehört auch das Überprüfen der Grösse der Zentrumsbohrungen in den Zifferblättern. Dabei fiel ein Zifferblatt aus der Reihe mit einem zu grossen Loch für das neue Werk.
Um das Problem zu beheben gibt es dünne Messingscheiben die unter dem Zifferblatt befestigt werden können. Also habe ich auch die rausgekramt und bereitgelegt.

Die Zeigerbuchsen wurden mit einem handelsüblichen 2K-Kleber an den Zeigern angeleimt.

Der ausgehärtete Kleber musste zum Glück nirgends abgeschnitten oder zurecht gefeilt werden. Da habe ich wenigstens einmal die richtige Menge verwendet. 😉

Der Einbau der Werke ging problemlos vonstatten. Bei einigen Zeigern mussten die neuen Buchsen noch an die Werke angepasst werden. Danach sassen alle Zeiger schön auf ihren jeweiligen Zifferblättern. Sobald ich die Uhren zur Probe aufgehängt hatte fiel mir jedoch auf, dass die Uhr mit dem schönen roten Sekundenzeiger nicht lief. Ich musste fest stellen, dass der Sekundenzeiger zu stark unwuchtig war. Obwohl ich das stärkste Quarzwerk besorgt hatte, das aufzutreiben war, konnte es den Sekundenzeiger von Sechs Richtung Zwölf nicht anheben.

Ein hässlicher aber funktionaler Klumpen Blei schaffte den Gewichtsausgleich gegenüber der Zeigerspitze. Optisch nicht wirklich befriedigend aber wenigstens läuft die Uhr jetzt.

Ich bin ja nicht wirklich ein Freund von Umbauten um Gegenstände dem modischen Geschmack an zu passen. Wenn man dadurch jedoch ein Objekt davor bewahrt in den Müll zu wandern und es so weiteren Nutzen bringt, mag es angehen.

Das sehr interessante, elektromechanische, aber fürchterlich ungenaue Originalwerk der Puja wird auf jeden Fall sorgsam aufgehoben. Vielleicht freut sich ja mal jemand anderes darüber.

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Uhrenbau zwischen Spänen

In der Familie wurde der Wunsch nach Zeitanzeigern laut. Was lag da näher als an die alten Synchronuhren zu denken die ein Bekannter mir zukommen lies? Wäre das nicht toll den Zeitgeber mit allen Werken zu verbinden und dann die Uhren zentral ansteuern zu können?
Bei genauerer Überlegung hatte ich dann doch nicht so sehr Lust meterweise Kabel über verschiedene Stockwerke und in unterschiedliche Zimmer zu verlegen. Doch die schönen Uhren weiterhin auf dem Dachboden liegen zu lassen war auch schade. Also beschaffte ich kurzerhand einige Quarzwerke und wollte diese dann einbauen. Wollte, ja, aber über das Wollen kam es erst ein mal nicht hinaus, da ich nach einem passenden Arbeitsplatz suchen musste.
Der Keller? Nein, viel zu staubig!
Der Esstisch? Da muss ich zu jedem Essen alles abräumen, geht auch nicht!
Ein Kinderzimmer? Im Kinderzimmer Kleinstteile…

So überlegte ich hin und her wo es am geschicktesten sei das Projekt an zu gehen. Zu guter Letzt war es dann doch der Keller, da der als Arbeitsplatz am plausibelsten war. Obwohl mein Uhrmacherherz blutete, hatte ich mir klar gemacht, dass der gefürchtete Staub bei gekapselten Quarzwerken keinen Schaden anrichten wird.

Also zuerst alles so sauber wie möglich abstauben und fegen und dann, nach dem sich der unvermeidbar aufgewirbelte Staub gelegt hat, alle Teile auf dem Werktisch auslegen.

Als nächstes die alten Synchronwerke ausbauen und anschliessend die Zeigerbuchsen mit den Durchmessern des Zeigerwerkes der Quarzwerke vergleichen. Dabei wird deutlich, dass fast alle Zeigerbuchsen um etliches zu gross sind. Folglich müssen die Buchsen mit passenden ersetzt werden.

Dazu muss der Nietkragen der Buchsen mit Rollensenker, Bohrer oder Feile so weit entfernt werden, dass die Buchse ausgenietet werden kann. In den untenstehenden Bildern ist das an einem Sekundenzeiger exemplarisch dargestellt. Die Buchse des kleinen roten Zeigers hat die richtige Grösse und soll für den grossen roten Sekundenzeiger herhalten.

In meinem Ersatzteilfundus sind auch noch passende Stunden- und Minutenzeigerbuchsen vorhanden.

Wenn das Holz an die Wand will

oder eben an die Wand soll.

Diese Baumscheibe begleitet mich nun seit knapp 17 Jahren und ich habe mir immer wieder neue Projekte für sie ausgedacht. Letztlich fühlte sich jedoch keine der Projektideen „richtig“ an. Da ich im Schatten dieses Baumes aufgewachsen bin war es mir sehr wichtig, dass die Scheibe ihrer empfundenen Würde entsprechend genutzt wird. Ein weiterer interessanter Aspekt ist, dass der Baum von dem das Holz stammt nicht von Menschenhand gefällt , sondern zuerst von einem Blitz gespalten und dann von einem starken Sturm ausgerissen wurde. Kurz vor Weihnachten entschloss ich mich die Baumscheibe als Objekt an die Wand zu hängen und dies so schlicht wie möglich.

Natürlich ist die Scheibe nicht eben, aber nicht weil das Holz so stark gearbeitet hätte, sondern weil sie mit einer Schrotsäge und sehr viel Schweiss abgetrennt wurde. Trotz vielem Schleifen mit einer Langbandmaschine und grober Körnung war eine Ebene Fläche nicht zu erreichen. Als ich das Holz vor 17 Jahren erhielt, fürchtete ich immer, dass die Scheibe ganz durchreissen würde und machte mir viele Gedanken was zur Stabilisierung sinnvoll wäre. Inzwischen bin ich etwas gelassener da sich die Risse seit Jahren nicht weiter entwickeln.

Als Aufhängung sollte eine Keilleiste dienen. Dafür nahm ich ein Reststück Ahorn und fertigte sie an. Zuerst wollte ich die Leiste deutlich stärker als 20mm machen, dadurch wird allerdings die Auflagefläche immer schmaler. Bei diesem Trumm ist mir eine Breite Auflagefläche jedoch wichtiger.

Das Anpassen der Leiste an die Scheibe ging mit einem Löffelmesser gut vonstatten. Besser als mit einem Hohleisen, liegt vermutlich an der Übung 😉
Die Sicherung der Scheibe gegen seitliches Verschieben übernimmt eine kleine Feder.

Die Keilleiste ist mit kräftigen Schrauben an der Baumscheibe befestigt. Trotz Vorbohren und wachsen der Schrauben habe ich mir eine abgedreht. Für die anderen Schrauben wurden die Löcher um weitere 0,2mm weiter aufgebohrt. Die liessen sich dann mit einem besseren Gefühl eindrehen. Das Gegenstück der Keilleiste und ein Abstandsklötzchen an der Wand zu befestigen war zum Glück keine grosse Herausforderung.

Jetzt hängt die Baumscheibe bei uns im Treppenhaus und konkurriert etwas mit den Bildern. Irgendwann wird das sicher mal neu angeordnet, aber so wirkt sie auf jeden Fall besser als an irgendwelchen Aufbewahrungsorten und wir freuen uns an ihr.

Wer sich die Scheibe genau anschaut kann den Kontinent erahnen aus dem sie stammt…

 

Ahorn unter der Axt

Vielleicht kann sich der eine oder andere an meinen Beitrag im April erinnern in dem ich einen saftfrischen Ahornstamm spaltete. Seit dem ist sehr viel Zeit vergangen, zumindest in Massstäben der Grünholzbearbeitung, und die Spaltlinge sind eher trockenes Holz. Ich habe mich entschlossen trotzdem an dem ursprünglichen Plan fest zu halten und sie in Möbelbauholz umzugestalten, auch wenn es deutlich aufwändiger ist als anfangs erhofft.

Aus dem Haufen gespaltenem Holz sollen die Beine und Friese für einen kleinen Schrank entstehen. Gut zu sehen ist, dass der Stamm einen leichten Drehwuchs hat und dass einige andere Unebenheiten begradigt werden müssen. Dies erledige ich mit der Axt.

Am ersten Bein zeigte sich jedoch gleich, dass das Holz inzwischen so trocken ist, dass ich nur das allernötigste bearbeiten möchte. Daher zurück auf die Werkbank mit dem Teil und mit der Schlagschnur die Beinbreite (mit etwas Aufmass ;-)) angezeichnet.
Anschliessend wird mit dem Spaltmesser und der Axt bis nahe an den Strich gearbeitet.

Vor dem nächsten Arbeitsschritt wird die Schneide der  Axt wieder auf vordermann gebracht und dann der Spaltling nach Augenmass solange bearbeitet bis eine vertretbare Ebene und verwindungsfreie Fläche entstanden ist.

Ab jetzt entspricht die Bearbeitung der eines sägerauen Brettes. Mit Schlicht- und Doppelhobel und anschliessend einem Bailey No5 entsteht die erste Referenzfläche.

Die anschliessende Kante wird wieder mit Schlagschnur und Axt vorbereitet.

Die Hobel helfen auch hier eine saubere und winklige Fläche zu erzeugen. Von den nun entstandenen Referenzflächen aus kann das Streichmass seine Arbeit verrichten.

2017_frischesholz_207-18

Bis zu diesem Punkt werden jetzt alle Spaltlinge bearbeitet. Danach wende ich mich den anderen Flächen zu und es gibt neue Bilder…


The maple I split in April is becomming dry fast. I still press on and use axe and plane to turn the split wood into parts to be used in a small cabinet.

Ahorn als frisches Holz

Wo kommen wir denn hin, wenn dieser Stamm einfach verhäckselt wird?! Das fragte ich mich, als ich erfuhr, dass ein Ahornstamm zu Brennholz bzw. Häcksel werden sollte.

Nach ein paar freundlichen Worten mit meinem Kollegen bekam ich nicht nur das Holz, er half mir kettensägenlosen Mensch mit seiner Kettensäge auch noch mit dem Zersägen in handlichere Stücke.  Daheim angekommen bewunderte ich noch einmal die zwei Stammstücke mit ca 40 cm Durchmesser am Zopfende und setzte mich dann hin um mir darüber im  klaren zu werden, was ich denn mit diesem plötzlichen Segen anfangen sollte.

Wäre es Eichenholz hätte ich es an einen schattigen Ort gelegt und erst ein mal vergessen. Mit einem so heiklen Holz wie Ahorn kann man das natürlich nicht machen! Mir blieb also nichts anderes übrig als das Holz in verwendbare Teile zu zerlegen. Einige Tage wurden mögliche Projekte gewälzt und dann machte ich mich ans aufspalten. In der Holzfachliteratur lernte ich vor einiger Zeit, dass Ahorn sich leicht spalten lässt. Na dann, frisch ans Werk!

Nach den ersten 10 Minuten schwand mein Optimismus, dieser Stamm hatte ganz andere Vorstellungen vom leichten Spalten als ich.
Meine Aluminiumkeile, die bisher wenig Probleme hatten einen Stamm zu spalten, sprangen hier jedes Mal wieder heraus. Zum Glück hatte ich einige schlanke Hartholzkeile, mit denen ich am Stammende einen Spalt öffnen und meine dünnen Kunststoffkeile eintreiben konnte.

Sobald die Kunststoffkeile weit genug eingetrieben waren, griffen auch die Alukeile und der Spalt zog sich sauber bis zum Stammende durch.

Mit der Methode; Holzkeil, Kunstoffkeil und dann Alukeil spaltete ich in den folgenden Tagen den ein Meter langen Stammabschnitt auf. Anschliessend begann ich auch mit dem kurzen Stück, bis mir klar wurde, dass ich, durch andere Aufgaben bedingt, gar nicht dazu kommen würde die bisher ausgespaltenen Teile vorzubereiten bevor sie stark austrockneten.

Also hielt ich inne und begann damit den Markröhrenbereich mit einem Spaltmesser ab zu spalten und mit einer Axt die Teile zu zurichten.

Tja, und damit bin ich nun Stundenweise immer noch beschäftigt und merke jedes Mal, dass das Holz trockener und die Bearbeitung mühevoller wird. Leider kann man es nicht zwingen und ich muss mich in Gelduld üben. So wie viele Landleute landauf, landab jetzt geduldig warten müssen was sich nach den vergangenen Frostnächten von der Blütenpracht noch erhalten hat…

Splitting out some pieces from a maple log I was given. This is a lot more work than I envisioned. I only was able to get into the log by using thin wooden wedges. My aluminium wedges jumped right out of the wood every time I tried to drive them in. Now I am still busy roughing out the pieces and hope I will finish this part of the process before the stuff gets to dry.

Trockenes Möbel

Welchem Holzwurm geht es nicht so das er „mal kurz“ ein Regal bauen soll? Mir passiert es oft das aus dem mal kurz ein recht langes Projekt wird. Da es diesmal aber wirklich schneller gehen sollte als sonst üblich bin ich durch unseren Dachboden und Keller und habe mir passende Holzkisten rausgesucht.

Von vornherein war klar das das keine hochpräzise Schreinerarbeit werden wird und doch sollte das Möbel stabil stehen. Eine weitere Vorgabe die ich mir machte: auch anderes Material wiederverwerten!

Durch das Verschrauben der Kisten untereinander war die Stabilität recht einfach her zu stellen. Für die „Deckel“ konnten Sperrholzreststücke herhalten und die Auflageleisten für die Fachböden liessen sich in Form eines Fichtenbrettchens auftreiben. Die Auflageleisten sind im Sinne des Möbels nicht angeschraubt sonder mit Drahtstiften angenagelt.

Mit den Fachböden tauchte allerdings eine Herausforderung auf. Das Holz, die Seite eines alten Bettes, war zwar vorhanden. Jedoch war die Breite mit knapp 17cm zu klein, dafür die Dicke mit guten 27mm zu stark. Na ja, trennen wir das Kieferbrett mal schnell auf und verleimen es wieder zu ausreichen breiten Fachböden. Denkste…
Kreissäge vorhanden? Nö!
Bandsäge? Keine da!
Alternative? Gestellsäge mit Schlitzsägeblatt!

Also gut, dann wollen wir mal, dachte ich. Doch nur für das erste Drittel des ersten, inzwischen auf Länge geschnittenen, Brettes. Obwohl das Blatt frisch geschärft war ist es eine Plackerei gewesen. Eine grösse Zahnteilung wäre sicherlich hilfreich, doch wie auf die Schnelle die Veränderung bewerkstelligen? Da kam mir zum Glück die zündende Idee und ich besorgte mir ein Schittersägeblatt. Das Blatt hat jetzt zwar eine etwas eigenartige Zahngeometrie dafür lief das Auftrennen der Bretter bedeutend zügiger.

2016_frischesholz-28-3

Coarse rip saw blade filed from a „Schittersäge“ blade

Auch das Verlaufen des Blattes im Inneren des Brettes reduzierte sich deutlich. Danach war das Verleimen und Einpassen der Bretter in die Kisten ein Kinderspiel.

Soweit wären jetzt alle Anforderungen erfüllt; standfest, recht schnell gebaut und aus wiederverwerteten Materialien. Ich könnte es also aufstellen und verwenden. Doch so wirkt da Regal sehr zusammengeschustert.

Eine Lösungsmöglichkeit wäre das Regal zu streichen. Ich bin nach wie vor recht zurückhaltend mit Farben auf Holzmöbeln. In diesem Fall schien es angebracht und ich wollte unbedingt ein mal „Milkpaint“ ausprobieren. Nach einem kurzen Kriegsrat mit der Familie einigten wir uns auf einen Farbton und ich bestellte eine vorgefertigte Trockenmischung. Die Verwendung war denkbar einfach, schnell trocknend und nach dem Schleifen schön glatt. Aus meiner Sicht war hier der Einsatz von Farbe ideal damit eine einheitlichere Wirkung erzielt werden konnte.

Uns gefällts 🙂

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Milkpaint pulled the different materials nicely together.

 

Vater und Sohn Projekt

In dem Beitrag über meine Stehlampe ist zur Dekoration auch ein Tischpaar zu sehen das ich euch etwas näher vorstellen möchte.

Vor einem Jahr fragte mich mein Sohn was er denn der Mutter zum Geburtstag schenken könne. Es gab natürlich eine ganze auswahl an Möglichkeiten, aber eine reizte uns besonders. Unser Wohnzimmer sollte um einen kleinen Tisch bereichert werden. Zum Glück hatte ich bereits eine Weile interessante Äste gesammelt, so dass sie nun trocken und verwendbar waren. Zusammen mit einem bearbeiteten Kirschbaumbrett entstand ein Tischchen der vollen Erfolg hatte. Bei dem Bau des ersten Tischchens kam uns die Idee ihn auf Zuwachs aus zu legen und so wusste mein Sohn dieses Jahr ganz genau was er seiner Mutter zum Geburtstag bauen wollte.

Schon sehr früh im Jahr kam er auf mich zu und er fingen damit an die Beine mit Stahlwolle, Messer, Feile und Raspel zu säubern und zu glätten. Damit die Zapfen später schön stramm sitzen lagerten wir die Äste im Büro zum akklimatisieren (O-Ton: „was steht denn hier schon wieder rum“). Um diese ereignislose Zeit zu überbrücken machten wir uns an der Platte zu schaffen. Die Arbeit mit Schrupp-, Schlicht- und Putzhobel war nach einer Weile für ihn dann doch zu anstrengend, aber die Kanten mit dem Ziehmesser und Raspel und Feile zu bearbeiten ging tadellos. Er durfte sich auf der Oberfläche mit der Ziehklinge versuchen, was schon ganz passable Ergebnisse brachte. An die inzwischen gut abgelagerten Beine schnitt er die Zapfen und ich bohrte die passenden Löcher. Die Keile in den Zapfen halfen einige Ungenauigkeiten aus zu gleichen. Leider krachte es bei der Montage einmal recht bedenklich und wir mussten das Missgeschick irgendwie beheben. Nach einigem Überlegen kam mir die afrikanische Drahtkunst in den Sinn und so konnten wir das zweite Tischen mit einem Blickfang sogar noch aufwerten. Das feine Schleifen und ölen brachte die Maserung toll zur Geltung und war für uns der krönende Abschluss… nein, natürlich war die Freude der Beschenkten das schönste. 🙂

Die Arbeitsteilung bei dem ersten Tischchen war Vater > Sohn, beim zweiten Tischchen schon bedeutend mehr in Richtung Vater = Sohn. Bekannte Abläufe und das kontinuierliche Werkeln in der Werkstatt machen sich bemerkbar.

Jedem der die Möglichkeit für solche Projekte mit seinen Kindern oder Enkeln hat sollte sie versuchen zu ergreifen. Es lohnt sich!