2½ Tage

Ich durfte und konnte mich 2 ½ Tage auf das Löffelschnitzen konzentrieren. Dabei ist dann doch eine kleine Palette netter Löffel entstanden. Eigentlich wollte ich mich auf eine Form konzentieren, aber das Holz liess sich so gut schnitzen, dass ich nichts wegwerfen wollte und so verleitet wurde aus jedem Stückchen etwas zu machen. Die Kirsche die das Holz lieferte hat nette Flecken in das weisse Splintholz verpackt.

Danke für das Holz Werner!

 

I had some 2 ½ days of dedicated spoon carving time. I am glad how these turned out. They where carved form some nice cherry.

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Der widerspenstige Ast

Manchmal läuft mir ein Stück Holz über den Weg bei dem ich grosses Potential für interessante Löffel sehe.

Der Pflaumenast hier versprach auch so einiges … an Arbeit!
Eigentlich selber Schuld, hätte ich ihn mir genauer angesehen, so wäre er vermutlich direkt auf dem Brennholzhaufen gelandet. Nachdem ich aber schon angefangen hatte, wollte ich nicht mehr zurück, und so rangen der Ast und ich eine gute Weile miteinader.

Zuerst meinte ich noch ganz zuversichtlich allein mit dem Spaltmesser die Arbeit zu bewältigen. Das war schon mal der erste falsche Ansatz. Also nahm ich Holz- und Alukeile zu Hilfe und öffnete so langsam den ersten Spalt. Lasst euch vom Holzklüpfel im Hintergrund nicht täuschen, hier waren Fäustel und Vorschlaghammer gefragt :-D
Auf dem ersten Bild sieht man gut, dass ich mir ein wenig Mühe sparen wollte, ich entfernte die Rinde nicht. Das Entfernen ist allerdings sehr sinnvoll, da man dadurch eine widerspenstige Schicht los wird und ausserdem den Riss besser sieht und so die Keile präziser setzen kann. Na, ich habs dann nachgeholt.

Weiter ging es Stück für Stück. Ohne eine Axt und das Stecheisen hätte ich vermutlich hier aufgegeben. Die Fasern hielten wahnsinnig gut zusammen, sodass ich sie einzeln durchtrennen musste bis dann endlich zwei Teile vor mir lagen.

Die untere Hälfte war etwas zu wuchtig und so entschied ich mich noch etwas mehr Holz weg zu spalten. Dieses Mal ging es einfacher, bis ich unvermutet auf die Fasern eines quer laufenden Astes stiess. Dieser Ast war eigentlich schon die ganze Zeit über sichtbar. Ich wollte nur vermutlich nicht wahr haben, dass das hier besser auf dem Brennholzhaufen aufgehoben wäre.

Nun ja, einmal angefangen will ich wirklich sehen wass alles aus dem Knorren werden kann. Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Leffe und Hoanzlbeng – Impressionen

Jetzt ist es schon wieder eine Woche her, dass wir unser erstes Grünholztreffen erleben durften.

Vielen Dank an unsere Kursleiter Karel Hekrle und Jane Mickelborough (Jane reiste spontan aus Frankreich an). Vor allem aber an Tilman Greiner der unser Treffen mit seiner Wippdrechselbank bereicherte, und um alles unter zu bringen, den Weg mit einem Anhänger zu uns machen musste.
Der Jexhof mit seiner charmanten Atmosphäre und den netten und hilfsbereiten Mitarbeitern hat unglaublich viel zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen.

Für uns war es eine dufte Zeit und wir haben uns gefreut neue Gesichter kennen zu lernen. Das Arbeiten am frischen Holz mit Gleichgesinnten ist wirklich immer wieder ein besonderes Erlebnis. So wie es von vielen ausgedrückt wurde hoffen wir auch auf eine Wiederholung des Treffens. Sollte ein neuer Termin feststehen, werden wir ihn rechtzeitig bekannt geben.

Zu guter letzt hier noch ein paar Bilder von unserer „Fotoreporterin“ Kerstin. Viel Spass beim Wiedererleben der schönen Augenblicke.

2016_frischesholz-44 Hoch die Löffel

Der Zeltplatz auf der Obstwiese war schön, bis auf die Mücken

Grundlagen der Axt mit Karel

Esslöffelgestaltung mit Werner

Oberflächendekoration nach alpenländischer und bretonischer Art mit Jane und Frederik

Tilman zeigt den Umgang mit der Wippdrehbank und ein spezielles Werkzeug um Nuten in Grünholzmöbeln her zu stellen

facetierte Teelöffel mit Karel

Grundlagen des Schnitzmessers mit Frederik

Weitere Impressionen

 

 

 

Weitere Löffel für meine Sammlung

Für meine kleine Löffelsammlung konnte ich bei der Spänerei in München von Karel zwei sehr schöne Löffel eintaschen. Na ja, einen Löffel und einen kleinen Schöpfer. Beide wunderbar fein ausgearbeitet. Der kleine Schöpfer ist wirklich die Wucht wenn es darum geht leichtes und feines aus einem Behältnis zu schöpfen. Das er letzten Endes im Glas mit selbstgesammelten Tee landet ist nicht erstaunlich da Karel selber gerne Tee trinkt und seine Schöpfer für so feines Gut optimiert sind.

Zusätzlich hier noch ein paar Bilder von meinem Lieblingsschöpferchen. Martin Hazel hat ihn geschnitzt. Bei der vorigen Fotorunde hat er es nicht mit ins Bild geschafft. Dafür dies mal!