Experimentierfeld Vogelhäuschen: 1. Teil

Der Herbst ist die richtige Zeit Vogelhäuser herzustellen und auf zu hängen. Das Bauen wollte ich mir sparen und diese Vogelhäuser benutzen die meine Kinder vor einigen Jahren in der Schule gebaut hatten. Vor dem Aufhängen sollte die Oberfläche ein wenig aufgefrischt werden. Tja, und seit dem sind einige Wochen in das Land gegangen und die Häuschen hängen noch immer nicht…

Die Idee die Oberfläche auf zu arbeiten kam daher dass ich die Vogeläuschen herunter nehmen musste da die Bäume gefällt werden sollten. Dabei fiel mir auf, dass das Holz mit Flechten und Algen überzogen war. Ideale Grundlagen Hausmittel zur Reinigung aus zu probieren und anschliessend vorhandene Farbproben zu verwenden.

Als erstes mussten die Algen und Flechten weg. Gelesen hatte ich das Waschsoda und warmes Wasser dazu gut geeignet wären. Soda hatte ich keines, aber Kaiser Natron war im Haus. Mit Bürste, Gummihandschuhen und etwas Zeit wurde das Holz wirklich schön sauber.

Nun war auch deutlich zu sehen dass der Baum an dem die Vogeläuschen ehemals hingen in Form von Harz seine Markierung hinterlassen hatte. Eine scharfe Ziehklinge war  das Werkzeug der Wahl um hier bis zum rohen Holz durch zu dringen.

Die Farbproben die ich verwenden wollte waren von Leinölfarben. Als Grundierung sollte rohes Leinöl aufgetragen werden. Glücklicherweise überflog ich noch mal eine Anleitung zum Reinigen von Holz mit Soda und wurde darauf aufmerksam, dass nach der Anwendung eine Neutralisierung mit Haushaltsessig notwendig ist, da sonst die Öle im Leinöl zersetzt werden. Also Essigessenz heraus gesucht, verdünnt und das Holz abgewaschen und dann wieder gewartet bis alles gut getrocknet war.

Dann endlich konnte ich die Vogelhäuschen satt mit rohem Leinöl einstreichen.

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Wo ist der Doktor?

Volker ist schuld!
Lest ja nicht seinen Blog! Dabei kommt man nur auf dumme Gedanken oder steckt sich an. Er wollte schon einen Spezialisten aufsuchen. Ich muss ihn unbedingt fragen ob es was genützt hat.

Auf jeden Fall habe ich, nach der Lektüre seines Artikels, dieses Stück Brennholz nicht einfach in den Sack geworfen sondern noch ein mal prüfend angesehen und dann …

dann nahm das Formengeben seinen Lauf und mit Hilfe von Axt, Messer, Säge, Bohrer und Pinsel sind die folgenden von Jögge Sundqvist angeregten Herzen entstanden.

Ach ja Volker, ich brauche keinen Spezialisten, mit dieser Krankheit lässt es sich sehr gut leben 😉

Projekt abgeschlossen

Endlich! Dieses Projekt begann als kleiner Lückenfüller und wurde dann zu einem Staubfänger, Im-Weg-rum-Liegen, Jetzt-keine-Lust Objekt. Immer von einer Kiste in die andere geräumt und doch nie fertig gestellt.

Als ich nach einer Anwendungsmöglichkeit für mein neues Interesse an Leinölfarben suchte, kam mir die glänzende Idee das Teil endlich zu einem guten Ende zu bringen.

Dazu kramte ich die Teile die ich vor ca. 2 Jahren aus Gelbholz geschnitzt hatte hervor. Natürlich vergass ich sie in ihrem aus-der-Kiste-Zustand zu fotografieren. Anhand eines Bildes aus dem Buch „Schnitzen“ von Jögge Sundqvist könnt ihr sicher nachvollziehen wie ich beim Schnitzen vorgegangen bin.

Nach dem Trennen Weiterlesen