Guten Hunger!

ein neuer Löffel, eine neue Schalenform und nichts trennt uns mehr von einem gesunden Frühstück 😉

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A new spoon, a new bowl shape and we can enjoy a healthy breakfast 😉

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Schwarzdornlöffel

Die Löffel von denen ich im letzten Beitrag berichtete sind endlich alle fertig geworden und jetzt kann ich euch meine Ausbeute zeigen.

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Um das vorhandene Holz optimal aus zu nutzen durfte ich mich nicht auf eine einzige Form festlegen, sondern musste die Löffel dem Holz anpassen. Entstanden sind eine ganze Palette an schönen zweifarbigen Löffeln.
(PS: diese Löffel können zu den Marktplatzbedingungen erworben werden)

I finally finished all the spoons made out of „Swarthaak“. I collected this wood in Namibia as mentioned in my last post.  They turned out nicely and I love them for the strong contrasts between heartwood and sapwood.
(These spoons are open for purchase or trade)


Vorlegelöffelchen
14cm

Joghurtlöffel
links 20cm, mitte 23cm, der Rechte ging schon an den Löffelsammler Norman 😉

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Schöpflöffel
21cm

Schöpfer gerade Kante
12,5cm

Schöpfer rund
13,5cm

Frühlingserwachen

So langsam zeigt der Frühling sich jetzt an allen Ecken und Enden und mich hat es einfach gepackt ein klein wenig mit der Kamera los zu ziehen.

So bin ich trotz trübem Wetter und plötzlich wieder richtig kalter Luft am Morgen los gezogen und habe am Dorfrand in den Sträuchern und Hecken nach Motiven gesucht. Das Licht hat mir zwar recht zu schaffen gemacht, dafür hat mich sogar eine alte Steinmauer mit neuem Leben überrascht.

Natürlich ist nicht nur die Schöpfung im neuen Werden begriffen, sondern auch die Ehepaare werden zu Eltern. Und so darf ich wieder einen Namenslöffel verschenken. Diese Löffel fertig zu stellen ist für mich immer wieder eine sehr grosse Freude und ich lege alle meine Segenswünsche beim schnitzen mit hinein.

I needed to take some spring photos and I also finished a birth spoon. Carving birth spoons is something I really enjoy a lot!

Der widerspenstige Ast

Manchmal läuft mir ein Stück Holz über den Weg bei dem ich grosses Potential für interessante Löffel sehe.

Der Pflaumenast hier versprach auch so einiges … an Arbeit!
Eigentlich selber Schuld, hätte ich ihn mir genauer angesehen, so wäre er vermutlich direkt auf dem Brennholzhaufen gelandet. Nachdem ich aber schon angefangen hatte, wollte ich nicht mehr zurück, und so rangen der Ast und ich eine gute Weile miteinader.

Zuerst meinte ich noch ganz zuversichtlich allein mit dem Spaltmesser die Arbeit zu bewältigen. Das war schon mal der erste falsche Ansatz. Also nahm ich Holz- und Alukeile zu Hilfe und öffnete so langsam den ersten Spalt. Lasst euch vom Holzklüpfel im Hintergrund nicht täuschen, hier waren Fäustel und Vorschlaghammer gefragt 😀
Auf dem ersten Bild sieht man gut, dass ich mir ein wenig Mühe sparen wollte, ich entfernte die Rinde nicht. Das Entfernen ist allerdings sehr sinnvoll, da man dadurch eine widerspenstige Schicht los wird und ausserdem den Riss besser sieht und so die Keile präziser setzen kann. Na, ich habs dann nachgeholt.

Weiter ging es Stück für Stück. Ohne eine Axt und das Stecheisen hätte ich vermutlich hier aufgegeben. Die Fasern hielten wahnsinnig gut zusammen, sodass ich sie einzeln durchtrennen musste bis dann endlich zwei Teile vor mir lagen.

Die untere Hälfte war etwas zu wuchtig und so entschied ich mich noch etwas mehr Holz weg zu spalten. Dieses Mal ging es einfacher, bis ich unvermutet auf die Fasern eines quer laufenden Astes stiess. Dieser Ast war eigentlich schon die ganze Zeit über sichtbar. Ich wollte nur vermutlich nicht wahr haben, dass das hier besser auf dem Brennholzhaufen aufgehoben wäre.

Nun ja, einmal angefangen will ich wirklich sehen wass alles aus dem Knorren werden kann. Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Altes Handwerk, Fehraltdorf

Auf dem diesjährigen Oldie-Traktorentreffen der Freunde alter Landmaschinen  in Fehraltdorf, in unserem schönen Nachbarland Schweiz, durfte ich an zwei Tagen Löffel schnitzen. Es gab viele Interessierte die sich das Herstellen eines Holzlöffels mit einfachsten Mitteln zeigen liessen.

Natürlich gab es einige erstaunte Blicke als die Axt so nahe an den Fingern arbeitete, da ich allerdings noch alle Finger habe waren die meisten Besucher schnell beruhigt 😉

Das Festgelände konnte sich sehen lassen; gross, mit allem nötigen ausgestattet und gut organisiert. Am wichtigsten aber, gut besucht, mit allerlei schönen Traktoren und auch anderem alten Gefährt. Mein Standnachbar hatte etliche alte Motorsägen ausgestellt, auch Zweimannmotorsägen, funktionstüchtig waren sie!

Der eine oder ander Besucher war sehr interessiert und vielleicht hat irgend wo der Löffelschnitzvirus zugebissen 😀

Alles in allem eine Veranstaltung die mir gut gefallen hat und so schliesse ich mich dem Bild unten an.

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Leffe und Hoanzlbeng – Impressionen

Jetzt ist es schon wieder eine Woche her, dass wir unser erstes Grünholztreffen erleben durften.

Vielen Dank an unsere Kursleiter Karel Hekrle und Jane Mickelborough (Jane reiste spontan aus Frankreich an). Vor allem aber an Tilman Greiner der unser Treffen mit seiner Wippdrechselbank bereicherte, und um alles unter zu bringen, den Weg mit einem Anhänger zu uns machen musste.
Der Jexhof mit seiner charmanten Atmosphäre und den netten und hilfsbereiten Mitarbeitern hat unglaublich viel zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen.

Für uns war es eine dufte Zeit und wir haben uns gefreut neue Gesichter kennen zu lernen. Das Arbeiten am frischen Holz mit Gleichgesinnten ist wirklich immer wieder ein besonderes Erlebnis. So wie es von vielen ausgedrückt wurde hoffen wir auch auf eine Wiederholung des Treffens. Sollte ein neuer Termin feststehen, werden wir ihn rechtzeitig bekannt geben.

Zu guter letzt hier noch ein paar Bilder von unserer „Fotoreporterin“ Kerstin. Viel Spass beim Wiedererleben der schönen Augenblicke.

2016_frischesholz-44 Hoch die Löffel

Der Zeltplatz auf der Obstwiese war schön, bis auf die Mücken

Grundlagen der Axt mit Karel

Esslöffelgestaltung mit Werner

Oberflächendekoration nach alpenländischer und bretonischer Art mit Jane und Frederik

Tilman zeigt den Umgang mit der Wippdrehbank und ein spezielles Werkzeug um Nuten in Grünholzmöbeln her zu stellen

facetierte Teelöffel mit Karel

Grundlagen des Schnitzmessers mit Frederik

Weitere Impressionen